Herzlich willkommen im Hamac-Büroservice-Shop!
Hier geht es zu unserer Homepage: www.hamac-bueroservice.org
Im Jahre 2011 gibt es Unternehmen, die Ihren kostendeckenden
Preis nicht kennen. Zudem werden Darlehen und Krediterweiterungen
vorgenommen, ohne dass es zu einer Investition kommt. Zinsen binden unnötig Liquidität.
Ganz
vergessen scheint, dass Eigenkapital aufgebaut werden kann, indem ich
Gewinne erziele und Steuern bezahle. Abschreibungen bleiben immer 100 %
Betriebsausgabe. Bei verschobenen Anschaffungen bleiben somit
Steuerersparungen erhalten. In den 70igern habe ich gelernt, dass viele
kleinere und mittlere Betriebe (KMU) mit mindestens 50 %
Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Gesamtkapital) ausgestattet sind. Heute
haben laut der Statistik 50 % der KMU noch eine Quote von 6-7 %.
Um
Betriebsinhaber für Betriebskennzahlen zu sensibilisieren, haben wir Ihnen
eine Checkliste für die wichtigsten Kennzahlen entwickelt. Diese sollte jeder Chef für
sich auswerten können. Falls Sie Interesse haben, sich selbst mit der
Materie zu beschäftigen, können Sie diese Checkliste jederzeit selbst probieren.
Checkliste Finanzierung:
kostenfreie Checkliste
kostenpflichtige Checkliste für 19,95 € als Arbeitsgrundlage Ihrer Finanzierung
Wie geht das? Nehmen Sie Ihre letzten Jahresabschlüsse, unbedingt auch die aktuellen Zahlen und schreiben folgende Kennzahlen zusammen. Damit das Ganze leicht geht, habe wir Ihnen ein Formular gegen eine Schutzgebühr von 19,95 € vorbereitet.
| Umsatzrentabilität in % = Betriebsergebnis * 100 / Umsatz |
| Unternehmensrentabilität = (Betriebsergebnis+Fremdkapitalzinsen)* 100/ Gesamtkapital |
| Fremdkapitalrentabilität = Fremdkapitalzinsen*100 / Fremdkapital |
| Vereinfachter ROI = Betriebsergebnis / Gesamtkapital |
Bei jeder Neuinvestition oder in jeder Finanzkrise in Ihrem Unternehmen sollten Sie zudem diese Fragen sofort beantworten können:
• Wann wurde Ihr letzter Jahresabschluss angefertigt?
• Um welchen Betrag sind Festgelder, Sparbücher und Barguthaben geschrumpft?
• Gibt es in Ihrem Unternehmen überhaupt einen „Soll-Ist-Vergleich“? Können Sie intern
Jahresvergleiche abrufen und lesen?
• Wissen Sie, wie Sie schnell reagieren können, sobald sich Umsatzrückgänge abzeichnen? Wie
geht das? Was kann ich tun?
• Nutzen Sie die Vorteile von Skonti? (Verzinsung – Rating)
• Wie hoch sind Ihre unbezahlten Rechnungen? Wie hat sich das innerhalb eines Zeitraumes (Jahr,
Vierteljahr, Monat) verändert?
• Bezahlen Sie Ihre Händler- und Lieferanten stets später und gleichen so mangelnde Liquidität aus?
Kennen Sie überhaupt Ihre Gesamtschulden?
• Welche Darlehen haben Sie ohne Investition zur reinen betrieblichen Finanzierung aufgenommen?
• Wie hat sich das Verhältnis von Anlagevermögen zu Eigenkapital verändert?
• Haben Sie Eigenkapital auf- oder abgebaut?
• Kalkulieren Sie Rücklagen für Wachstumsinvestitionen ein?
• Wie oft war Ihr Geschäftskonto in diesem Jahr positiv oder wenigstens innerhalb der Kreditlinie?
• Reicht Ihre Kreditlinie bei der Bank aus? Wie hoch ist Ihr Kontokorrent?
• Was ist eine Tilungsstreckung? Kann ich Anschlusskredite angehen? Kenne ich meine Reserven? Gibt es
eine Auflistung aller Guthaben und Schulden?
• Wie kann ich den Anteil der Selbstfinanzierung bei Neuvorhaben auch aus laufenden Einnahmen
erhöhen?
• Welche Bauabschnitte lassen sich in die Zukunft verschieben? Vielleicht lassen sich andere Projekte oder
Renovierungsaufwendungen verschieben? Vielleicht können Sie noch eigene Mittel für das laufende
Projekt einbringen?
• Holen Sie Vergleichsangebote ein, erhöhen Sie Ihren Anteil an Eigenleistung oder Eigenfertigung.
• Überlegen Sie genau, was bei Ihrem Projekt unbedingt erforderlich ist. Legen Sie eine Prioritätenliste an
und legen Sie genau fest: Was ist unbedingt erforderlich? Wo können notfalls Kosten gespart werden?
Was ist Luxus und worauf kann verzichtet werden?
• Gibt es gelegentlich/häufig Rücklastschriften? Was ist die Ursache dafür?
• Im Extremfall führt die Bank keine Zahlungsanweisungen mehr durch.
Grundsätzlich sollte meiner Meinung nach jedes Unternehmen diese wenigen Kennzahlen kennen, jährlich die Fragen neu beantworten und in die Zukunftsplanung einbeziehen. Beim Vergleich mit den Vorjahren wird eine Entwicklung innerhalb des Betriebes sichtbar. Das ist eine relativ einfache Sache, ich nenne es bei meinen Beratungsgesprächen „Die Unternehmereigenschaften müssen wieder sensibilisiert werden“. Der Chef muss wissen, was er tut und was am anderen Ende dabei heraus kommt. Gerne werden wir Sie ein Stück des Weges begleiten, die Kennzahlen erörtern, Sie fit machen für Berater und Beratungsgespräche.
Es gibt viel zu tun, packen Sie es an!
Für Sie als Ansprechpartner stehen wir gerne zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Fit in Finanzierungsfragen
„Staatliche
Förderung - Finanzierungsmöglichkeiten für kleine und mittelständische
Unternehmen“ lautet das Thema eines Nachmittagsseminars am 27. Mai in
Würzburg. Die Veranstaltung richtet sich an Finanzverantwortliche,
Firmenchefs und Gründer in der Region.
Banken knüpfen die
Kreditvergabe an immer strengere Bedingungen. Für Unternehmen wird es
immer schwieriger einen Kredit zu erhalten. Viele Firmen ziehen
ergänzend oder alternativ staatliche Fördermittel in Betracht. Zahl und
Vielfalt der Angebote erschweren eine Orientierung. Entsprechend groß
ist der Informations- und Beratungsbedarf in der Wirtschaft. Vor allem
mittelständische Unternehmen und Finanzverantwortliche stellen sich
viele drängende Fragen.
Praxisgerechte Antworten bietet ein
kostenloses Seminar am Freitag, 27. Mai 2011, von 14.00 bis 17.00 Uhr,
im Euro-Center Würzburg, www.eurocenter-wuerzburg.de, Wörthstraße 13-15,
97082 Würzburg. Ziel der Veranstaltung ist es, das komplexe Themenfeld
aus neutraler Perspektive zu beleuchten. Das Seminar wird vom
Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC),
Landesverband Bayern, organisiert. Finanzierungsexperten, Herr Schanz
von der Regierung von Unterfranken, Herr Antes von der LfA, Herr
Helfrich von der IHK und Herr Pfister von der Handwerkskammer werden
über aktuell verfügbare Förderungen referieren und zeigen Möglichkeiten
auf, wie diese Hilfen zu beantragen sind. Nach den Vorträgen bietet sich
die Gelegenheit zur Einzelberatung.
Weitere Informationen zum
Seminar sind online unter www.bvbc-bayern.de abrufbar. Interessenten
können sich per Mail zur Veranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist
kostenlos. Als Ansprechpartner für den Landesverband Bayern steht Frau
Adelgunde Schmitt für Rückfragen zur Verfügung. Sie ist telefonisch
unter 09531/943295 oder per Mail unter a.schmitt@hamac-bueroservice.org
erreichbar.
Vor jedem Investitionsvorhaben sind vielfältige
Fragen zu klären. Je umfassender, detaillierter und transparenter die
eingereichten Unterlagen sind, desto höher ist die Chance auf Förderung.
Der BVBC hat hierzu eine Checkliste mit zentralen Kennzahlen
entwickelt, die ebenfalls unter www.hamac-bueroservice.org abrufbar ist.
Über
Adelgunde Schmitt: Selbstständige Bilanzbuchhalterin;
Tätigkeitsschwerpunkte: Unternehmensberatung, KfW-Gründungsberatung,
Betriebssanierungen (Runder Tisch); Frau Schmitt engagiert sich seit
Jahren im BVBC-Landesverband Bayern und leitet den Arbeitskreis der
Selbstständigen.
Über den BVBC: Der BVBC ist die zentrale
Interessenvertretung der Bilanzbuchhalter und Controller in Deutschland
mit derzeit rund 5.500 Mitgliedern (www.bvbc.de). Der Verband diskutiert
auf politischer und wirtschaftlicher Ebene neue Perspektiven des
Finanz- und Rechnungswesens sowie Controlling und gestaltet diese
maßgeblich mit. Vom 18. bis 21. Mai 2011 veranstaltet der BVBC in Berlin
die Kongressmesse ReWeCo. Die Veranstaltung widmet sich aktuellen
Herausforderungen im Rechnungswesen und Controlling und präsentiert
praxisgerechte Lösungen.
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